Ingos WinUAE-Tutorial
Dieser Bildschirm wird anfangs ziemlich oft gebraucht, denn hier kann man die (bootfähigen) "virtuellen Disketten" einlegen und auswechseln.
Die "virtuellen Disketten" müssen auf dem PC als ADF-Datei (Amiga Disk File) vorliegen, da Amiga-Disketten von PC-Diskettenlaufwerken nicht gelesen werden können. Das heißt, Amiga-Disketten müssen auf einem Original-Amiga zum Beispiel mit dem Programm transdisk, das bei WinUAE mitgeliefert wird, in eine ADF-Datei überführt und dann auf den PC übertragen werden. Allerdings gibt es im WWW inzwischen zahlreiche Seiten (siehe unten die Amiga-Links), die "fertige" ADF-Dateien zum Download anbieten. Auch hier gilt natürlich der Hinweis, das man sich copyright-geschützte Software nur herunterladen darf, wenn man auch die passenden Original-Amiga-Disketten besitzt.
Diese ADF-Datei trägt man dann mit Hilfe des "..."-Buttons in DF0: (=erstes Diskettenlaufwerk), DF1:, usw. ein. Wenn man nur ein Diskettenlaufwerk benötigt, sollte man die restlichen Laufwerke mit der "Disable"-Option deaktivieren, da alte Amiga-Programme sonst eventuell zu wenig Speicher zur Verfügung haben könnten.
Mit den "Create ... 'Floppy'"-Buttons können leere Amiga-Disketten - z.B. zur Abspeicherung von Spielständen - neu erstellt werden ("Create Custom 'Floppy'" kann man verwenden, wenn eine "Standard 'Floppy'" nicht funktioniert).
Ingo Linde <j-fanque@gmx.net> 22.02.2003
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