Bitfilm
http://www.bitfilm.com
Webauftritt zum kompletten Bitfilm GmbH & Co. KG-Geschäftskonzept: Hier werden
die einzelnen Geschäftssäulen beschrieben: "Distribution" (Vertrieb von bewegten
Bildern für neue Medien), "Production" (Produktion von Filmen für interaktive
Medien), "Video-on-Demand" (VOD-Lösungen für Filme, bald auch für Spielfilme)
und "Events" (Veranstalter des Bitfilm-Festivals und der Vergabe des Flash-Awards
(BerlinBeta))
Testseite Bitfilmportal http://de.bitfilm.com
Momentan nur als Testsite für "europäische Webstation des digitalen Films" online.
Channels sind wie unter der früheren Version von Bitfilm Fun, Love, Live, Lab
und Trash.
Geschichte
Die Idee wurde im Februar 1999 geboren: Eine Website und ein Festival zum Thema
Digitalfilm sollte ins Leben gerufen werden. Im November wurde die Gründung
der Bitfilm AG vollzogen. Das erste Bitfilm-Festival fand im Juni 2000 im Rahmen
des Internationalen Kurzfilmfestivals Hamburg statt. Bei diesem ersten Festival
zeigte Bitfilm noch alle Filme auch online. Im September 2000 wurde zusammen
mit Cyberport, Adobe und Tomorrow Networld der erste Flash Award beim Berlin
Beta-Festival vergeben. Den ersten Relaunch der Seite gab es im April 2001 www.bitfilm.de
mit stärkerem Focus auf die Filmkanäle. Mit Yahoo startete Bitfilm den gemeinsamen
Kurzfilmkanal bei Yahoo!Kino, der nun auch von anderen Portalen wie zum Beispiel
von www.ifilm.com mit Content gefüllt und bespielt wurde. Im Juni 2001 gewann
Bitfilm den Grimme Online Award - einer der wichtigsten -Preise in diesem Sektor,
die in Deutschland vergeben werden. Das zweite Bitfilm-Festival fand statt,
allerdings nur offline in Hamburger Kinos, wieder im Rahmen des Internationalen
Kurzfilmfestivals Hamburg. Mit neuen Partnern (Edgar Media, Kirch Intermedia,
Readymade TV, Netzpiloten) vergab Bitfilm im September 2001 wieder der Flash
Award im Rahmen der Berlin Beta. Projektpartnerschaften mit Halogen AB Schweden
und der e-Spirit GmbH als Technikpartner stellten im Oktober 2001 die Weichen
für die europäische Expansion. Gefördert wurde diese von der EU-Kommission als
Pilotprojekt.
Geschäftsmodell
Seit Januar 2000 wurde die Bitfilm AG von der Wirtschaftsbehörde
Hamburg gefördert. Weitere Förderungen kamen von Sun Microsystems,
von Apple, der EU und Hamburger Newmedia@work. Die AG wurde im Dezember
2000 in eine GmbH & Co. KG umgewandelt - aufgrund von Änderungen
der deutschen Steuergesetzgebung und der veränderten Situation am
Aktienmarkt. Im Geschäftsmodell ist der Lizenzhandel mit Filmen
fest eingeplant. So verkauft Bitfilm Lizenzen an verschiedene Entertainment-Portale
und Breitband-Provider. Aktuell finanziert sich Bitfilm beispielsweise
mit Lizenz-Verträgen mit T-online (http://www.t-online-vision.de),
ISH (http://www.ish.de), Yahoo!
(http://de.movies.yahoo.com/sh/),
HanseNet (http://www.hansenet.de),
Volkswagen Zoon (http://zoon.com)
und Tellique (http://www.tellique.de).
Eine Förderung der EU für das Pilotprojekt der "europäischen Webstation
für digitalen Film" macht zudem die Arbeit von Bitfilm momentan
möglich.
Visionen für die Zukunft
Bitfilm sieht sich selbst als "europäische Webstation des digitalen Films".
Als ein Treffpunkt der digitalen Filmszene will Bitfilm Showcase für Filmtalente
sein. Ziel von Bitfilm ist es, Filmliebhabern Zugang zu Inhalten zu geben, die
es sonst nur räumlich und zeitlich begrenzt zu sehen gibt und Filmemachern neue
Vertriebsmöglichkeiten zu eröffnen. Zielgruppe ist fortan der europäische Markt
an Breitband-Usern, die sich für Filme jenseits des Mainstreams interessieren,
und Filmemacher, die das Internet als Medium für sich nutzen wollen.
Julia Mussgnug, Berlin, 1. Juli 2002.
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